Standpunkte

 

Von Stefan Fritschi im Grossen Gemeinderat von Winterthur eingereichte Vorstösse

 

Sinkende Einnahmen zwingen zur Ausgaben-Überprüfung

Die Stadt Winterthur wird infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise tiefere Steuer- und Gebühreneinnahmen haben. Neue Aufgaben kann die Stadt daher nur übernehmen, wenn bestehende Aufgaben überprüft werden. Die Stadt hat viele wichtige Funktionen und Aufgaben, die sie auch in Zukunft erfüllen können muss.

  • Zusätzliches Personal, das mit Steuergeld finanziert wird, soll vermieden werden.
  • Standards im Bauen müssen überprüft werden
  • die Prozesse und Abläufe in der Verwaltung müssen weiter vereinfacht werden, damit die Effizienz gesteigert werden kann.
  • Alle Investitionen müssen sorgsam getätigt werden, damit die Stadt kein finanzielles Fiasko erleidet.
  • Der neue kantonale Finanzausgleich soll so ausgestaltet werden, dass Winterthur eine angemessene Abgeltung für die überregionalen Aufgaben erhält. Es braucht im neuen Finanzausgleich auch Anreize, die die Stadt Winterthur dazu bringen, sparsam mit den Ausgleichsgeldern auszukommen. Beim aktuellen Finanzausgleich muss das eingesparte Geld am Jahresende an den Kanton zurückgegeben werden. Das verleitet zu unnötigen Ausgaben am Ende des Jahres.
  • Der Steuerfuss darf nicht weiter erhöht werden, denn damit würden wir viele gute Steuerzahlende (Firmen und Private) verlieren anstatt sie dazugewinnen zu können. Auch die Gebühren müssen tief bleiben. Die Stadt Winterthur soll weiterhin die "günstigste" Schweizer Stadt (gemäss Studie der Credit Suisse, Economic Research)bleiben!

 

Vielfältige Kultur erhalten

Das kulturelle Angebot in Winterthur ist ein wichtiger Standortvorteil.

  • Die kulturelle Vielfalt mit so attraktiven Einrichtungen wie Musikkollegium, Casinotheater, Theater Winterthur, Kunstmuseum, Technorama, Sammlungen Oskar Reinhart, Fotozentrum etc., muss trotz angespannter Finanzlage erhalten bleiben.
  • Seit einigen Jahren setze ich mich dafür ein, dass die vielen Stefanini-Kunstschätze der Bevölkerung zugänglich gemacht werden.
  • Als Vorstandsmitglied des Musikkollegium Winterthur engagiere ich mich in meiner Freizeit für eines der herausragendsten Profi-Symphonieorchester der Schweiz und für das Winterthurer Konservatorium, welches für Jung und Alt Musikunterricht anbietet. Als Amateur-Cellist /-Pianist weiss ich die wichtigen Aufgaben des Musikkollegiums sehr zu schätzen!

 

Klimaschutz ernst nehmen

Die Stadt Winterthur muss sich für mehr Nachhaltigkeit engagieren.

  • Die Bauvorschriften für energiesparende Sanierungen und Solarzellen sind auf ein Minimum zu reduzieren. So werden noch mehr Hausbesitzende ihren Teil zur CO2-Reduktion beitragen.
  • Das spezielle Wegnetz für den Langsamverkehr (Fahrrad / Fussgänger) muss weiter ausgebaut werden, damit die Hauptverkehrsrouten entlastet werden und der Veloverkehr gefördert wird.
  • Roadpricing ist der falsche Ansatz für Winterthur; dies belegt klar eine ZKB-Studie.
  • Nachhaltigkeit ist für meine vierköpfige Familie und mich kein Lippenbekenntnis: Wir verzichten auf ein Privatauto, produzieren unser Warmwasser mit Solarzellen auf dem Dach, waschen unsere Wäsche mit 30° C. In der Freizeit engagiere ich mich u.a. als Ortsvertreter der Carsharing Genossenschaft Mobility.ch.

 

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